„KARIBU TANZANIA“ – Willkommen Tansania

Das etwas andereTansania… 

ist ein ideales Reiseland. Es bietet mit einem Feuerwerk an sensationellen Naturschauspielen nahezu alles, was sich Naturfreunde und Aktivurlauber nur wünschen können. Wir sind bewusst nur in den unbekannteren, urigen Süden gereist, also abseits der ausgetretenen Pfade, wo der Tourismus als Einnahmequelle lediglich eine kleine Rolle spielt. Bei Tansania denken die meisten Europäer unwillkürlich an Herden exotischer Tiere in freier Wildbahn und die endlos goldbraune Savanne. Und in der Tat – fast alle Reisenden kommen, um die Big Five (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel) in freier Wildbahn zu erleben. Wir besuchen die National Parks Ruaha, Mikumi und das Selous Game Reserve. Hier sind die wahren Helden in rauen Mengen – Wildtiere, auf der Suche nach nahrhaftem Gras, Beutetieren und vor allem Wasser. Im Kitulo National Park umarmen uns dahingegen saftig grüne Berge mit unzähligen exotischen Wildblumen. Wir wollen jedoch nicht ausschließlich Naturschönheiten und die Tierwelt in den Mittelpunkt unserer Tansania-Reisen stellen, sondern auch das Kennenlernen der Menschen dieses Landes und ihrer Kulturen. Wir möchten Tansania nicht anhand der Maßstäbe westlicher Kultur bewerten, sondern unvoreingenommen in die Lebensweise der Einheimischen eintauchen. So verbleiben wir mehrere Tage bei dem sehr gastfreundlichen Uluguru-Stamm in ihren schwer begehbaren, malerischen Bergen, die uns verführerisch in die Höhe locken. Auch besuchen wir eine traditionelle Maasai-Familie, ein Krankenhaus, Schulen, verschlafene Fischerdörfer und ländliche Märkte, die für die Einwohner, die einzige Möglichkeit bieten, sich mit dem Notwendigsten einzudecken. Bagamoyo mit seinen weißen Sandstränden ist sowohl für Badeurlauber als auch für Geschichtsinteressierte ein interessantes Ziel. Zeit ist in Afrika ein dehnbarer Begriff. Das Heute ist hier viel wichtiger als das Morgen. Nirgendwo anders schmeckt der Müßiggang süßer als hier! In Tansania imitiert sogar die Uhrzeit den Lauf der Sonne. Die Swahili-Zeitrechnung beginnt bei Sonnenaufgang (6 Uhr) mit der Stunde Null; die Zeit, wenn die meisten Tansanianer aus den Federn steigen. „Unser“ Tansania zeigt sich wie eine Diva: anfangs ist man allein von ihrer Schönheit geblendet. Sie ist aber auch ein wenig unnahbar und zeigt ihr wahres Gesicht nur an Diejenigen, die sich die Mühe nehmen, ihr eigentliches Wesen kennenzulernen.

Link zur Homepage unseres Begleiters in Tansania Otto Mlanda

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